Zwischenstopps in den Süden

20. September 2012 von sommerfrische

Von München nach Imperia sind es ca. 750 km, über die Schweiz (San Bernardino) ist es ein wenig kürzer. Die Autobahn bis hinter Bregenz ist nach unendlicher Bauzeit nunmehr komplett.
Das kann man in einem Tag bewältigen. Bequemer ist sicherlich ein Zwischenstopp, auch um etwas von den vielfältigen Reizen der Strecke zu haben. Reisen geht langsam.
Von Bayern aus bietet sich nicht nur Verona (und der Gardasee) an; zum Beispiel Mantua ist eine lohnenswerte Etappe, und auch Modena (Módena) ist keineswegs nur der Endpunkt eines Autobahnabschnitts – ein kulinarisches Highlight und voll alter Architektur. Entdeckungen lohnen sich allemal, und als Tourist darf man auf der Hotelsuche auch erstmal in die ansonsten weitgehend verkehrsberuhigten Innenstädte einfahren.
Über den Brenner, weiter von Norden kommend, ist dann natürlich auch Tirol/Südtirol eine sinnvolle Unterbrechung.
Ähnliches, wenn man weiter westlich fährt: entweder am Comer See übernachten, oder am Lago Maggiore (Stresa!) – oder noch nördlich der Alpen, vielleicht am Bodensee. Hilfestellung hier bei der Unterkunftssuche, unter anderem über Belvilla lassen sich auch spontan Unterkünfte finden.

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Begehbarkeit der Wanderwege und Orte der Cinqueterre

2. April 2012 von sommerfrische

03.02.2012 [10:41] Die Provinzverwaltung La Spezia informiert Reisende in die Cinque Terre über mögliche Einschränkungen auf Grund der schweren Unwetter des vergangenen Oktobers.
La Spezia – Die Gemeinden Riomaggiore, Manarola und Corniglia wurden nicht von den schweren Überschwemmungen getroffen und sind daher mit dem Boot, dem Regionalzug oder über die Provinzstraße SP 370 aus La Spezia zu erreichen.
Monterosso al Mare ist, was den neuen Teil der Stadt (Fegina) betrifft, mit dem Boot, dem Zug oder dem Auto aus Levanto erreichbar. Die Zugänglichkeit der Altstadt bereitet im Moment noch Schwierigkeiten.
Vernazza ist bis zum heutigen Tag nur den Einwohnern und dem Hilfsdienst zugänglich. Aus diesem Grund ist es ratsam, vor Reiseantritt das Auskunftsbüro des Tourismusbüros der Provinz La Spezia zu kontaktieren.
Für Informationen über die Begehbarkeit der Wanderwege im Nationalpark Cinque Terre, können Interessierte die Webseite bzw. das Informationszentrum des Parks unter Telefon +39.0187.743500 konsultieren. Mit einer Normalisierung der Situation im gesamten Gebiet der Provinz La Spezia wird ab März 2012 gerechnet.

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Wasser und Feuer

1. Februar 2012 von sommerfrische

Dramatische Zeitungsbilder aus Ligurien im Herbst 2011: Überschwemmungen, zerstörte Autos und Ortschaften, Genua unter Wasser.
Das hat anscheinend zu einiger Verunsicherung in der deutschen Wahrnehmung über die aktuellen Zustände dort geführt.

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Feuilleton

1. Januar 2011 von sommerfrische

Sempre Italia stellt Informatives zu verschiedenen Themen rund um Italien zusammen. Monatlich erscheint ein ausführlicher Beitrag; die letzten Titel aus den Jahr 2010 sind:

Dezember: Buon capodanno – Silvester in Italien
November: Pirates of the Mediterranean: Die Sarazenen
Oktober: Die Erde ist eine Scheibe – Revolution am Sternenhimmel
September: Maurizio Cattelan: Kunstwerke, die Geschichten erzählen
August: Warum ist die Gondel krumm? Von Gondeln, Gondolieri und Frauen

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Italienische Technik muss man leben …

22. Oktober 2010 von sommerfrische

So ähnlich war immer wieder das leise resignierte Resümee von Liebhabern italienischer Autos oder anderer durch Design bestechender Produkte. Nicht immer technisch ganz perfekt, oft genug einer zugewandten Aufmerksamkeit bedürftig.
Vor außen gesehen hatte “Il bel paese” immer seine Unvollkommenheiten, die so manchem Reisenden Geduldsproben abverlangten. Zuverlässigkeit und anonyme praktische Standards müssen ebenfalls gelebt werden. “Subito” heißt keineswegs “sofort”, wie das Lexikon behauptet, sondern “dann, wenn Zeit ist”.
Das ändert sich, sobald man in näheren Kontakt kommt, italienische Freunde können auf wundersame Weise Wege ebnen und Wünsche erfüllen.
Einheimische rechnen gewitzter Weise von vornherein damit, daß nicht immer alles wie geplant verläuft, und passen sich vorgefundenen Gegebenheiten elastisch an.

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Nützliche Karten

4. September 2010 von sommerfrische

IGC – Instituto Geografico Centrale Wanderkarte 1:50.000 und 1:25.000

Diese italienischen Wanderkartenserien von IGC (Instituto Geografico Centrale) kartieren das Piemont und Ligurien im Maßstab 1:50.000 und 1:25.000. Die Karten verzeichnen ein dichtes Wanderwegenetz (einschl. überregionaler Wanderwege) sowie Schutzhütten und Unterkünfte. Höhenlinien liegen im 50 m Abstand (bei 1:50.000) bzw. 25 m Abstand (bei 1:25.000).
Die Legende liegt in Italienisch, Deutsch, Französisch und Englisch vor.

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Schweizer Entwicklungshilfe

21. Juni 2010 von sommerfrische

monrail cinqueterre

Manche Weinberge sind unmenschlich steil und mühsam.

Die Winzer im Schweizer Wallis haben sich ein sinnreiches Hilfsmittel konstruiert – möglicherweise kommt das auch aus Amerika. Auf einer aufgeständerten Schiene fährt Zahnradgetrieben eine kleine Zugmaschine, mit Lastenanhängern für den Transport von Weinernte – und Menschen. Die Fahrt geht langsam, überwindet aber beachtliche Steigungen, Sitzplätze gibt es nicht.

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Auswanderer

2. Juni 2010 von sommerfrische

Italien und seine Regionen pflegen die Erinnerung an ihre Auswanderer in anderen Zeiten. Zum Beispiel nach Argentinien. Viele, sehr viele Italiener verliessen im 19. und 20 Jahrhundert die karge Heimat, um sich in der Neuen Welt zu behaupten. Ihre Fähigkeiten und Traditionen verschmolzen mit anderem, („como in Argentina – wie in  Argentinien!“, kommentierte ein zurückgekehrter Enkel italienisches …), der Großstadt-Slang von Buenos Aires besteht zu guten Teilen aus italienischen Dialekten, die Musik des Landes ist auch italienisch geprägt.

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Sempre Italia

31. Mai 2010 von sommerfrische

abgekürzt schlicht „si“ – „ja“.

Das ist ein emotionales Motto – und auch der Name einer Unternehmung, die quer durch Italien Hilfestellung bei der Auswahl von Feriendomizilen bieten will und verschiedenste Objekte vermittelt.

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Vierbeinige Touristen

15. Mai 2010 von sommerfrische

Touristen mit 4 Beinen – turisti a 4 campe. Hunde und mehr.

Tiere am Strand, das ist in Italien etwas problematischer als vielleicht in anderen Ländern. Um die Möglichkeiten ein wenig genauer zu beschreiben, gibt es eine neue website: www.turistia4zampe.it, eine spezifische Strandsuche für Ligurien liefert Ergebnisse und Details sogar für Alassio, Finale Ligure, Pieta Ligure …

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Besser, man braucht das nicht …

8. Mai 2010 von sommerfrische

Schwierigkeiten, die eine Reise beeinträchtigen, können immer auftreten, Autopannen, Unklarheiten mit Hotels, falsche Informationen, beliebige sonstige Probleme.

“In bocca al lupo” ist der italienische Spruch, der ausdrücken soll, Derartiges möge einem nicht widerfahren, “in den Rachen des Wolfes”.

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Der “Scontrino”

1. Mai 2010 von sommerfrische
Seit einer Reihe von Jahren ist der Kassenbon (Scontrino) bei jedem Kauf ist eine ernsthafte Angelegenheit in ganz Italien. Um die Steuerehrlichkeit zu befördern, wurde der Kunde zum Helfer der Behörden ernannt.
Man darf ihn, gleich ob in der Bar, im Laden, der Pizzeria oder im Souvenirladen, nicht an der Kasse liegen lassen. Er muss eingesteckt werden, wenn auch nur für kurze Zeit, denn vor der Tür des Ladens kann die Finanzpolizei stehen, um zu kontrollieren, ob der Umsatz auch registriert wurde. Fehlt der Scontrino, kann es eine Geldbuße geben. Nach wenigen Metern kann man den Bon dann aber entsorgen …

Seit einer Reihe von Jahren ist der Kassenbon (Scontrino)  in Italien bei jedem Kauf eine ernsthafte Angelegenheit. Um die Steuerehrlichkeit zu befördern, wurde der Kunde zum Helfer der Behörden ernannt.

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Farinata di ceci

von sommerfrische

Die “Farinata” ist eine der bescheidenen Köstlichkeiten Liguriens. Wenn man Glück hat, findet man in den Städtchen ein bescheidenes Lokal, das die Farinata tagsüber ständig frisch anbietet. Angesagt ist das um 11 morgens oder um5 Uhr am Nachmittag.

Man kann sie auch selber herstellen (deutsche Versionen weiter unten):

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Das Unabhängige Fürstentum Seborga

30. März 2010 von sommerfrische

wurde 1993 ausgerufen:

Principauté de Seborga * Principato di Seborga
Fürstentum Seborga * ????????? ???????

Sovereign State since 954 AD, Principality since 1079, Own currency since about 1630, Mint since 1666.
Savoys’ private Protectorate 1729/1749-1798,1814-1946, never annexed nor annexable by Italy, Institutions refounded 1963/1995

Soweit die eigene website.

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Vele d’Epoca di Imperia 2010

27. März 2010 von sommerfrische

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Hunde am Strand

25. März 2010 von sommerfrische

Am Strand von Porto Maurizio

das ist in Italien eher die Ausnahme, schrieb ich in einem früheren Eintrag.

Die Frage taucht jedoch immer wieder auf, und der Markt folgt den Bedürfnissen. Ein findiger Ligurer hat das Thema umgedreht und bietet auf sehr italienische Weise einen “Hundestrand” an:

 

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Essen in Ligurien, oder: zehn Gänge zum Glück

von FM

Wer die kurvenreiche Fahrt in die Hügel oberhalb von Imperia auf sich
nimmt, kann Glück haben und in Pietrabruna landen. Ein von der Zeit
nahezu unberührtes, intaktes mittelalterliches Dörfchen, eingebettet
in Olivenhaine, meist still und menschenleer. Nur ein paar Katzenaugen
beobachten unseren Weg durch enge, verwinkelte Gässchen zum einzigen
Restaurant des Ortes.
Hier muss man am Vortag einen Tisch vorbestellen. Warum? Weil der Wirt
des “Au Torciu” – nennen wir ihn Maurizio – seinen Gästen persönlich
die Haustür aufsperrt und sie in ein Speisezimmer führt, in dem nur
zwei Tische stehen, davon nur einer mit vier Plätzen gedeckt. Wir sind
die einzigen Besucher und wissen außer dem Namen des Restaurants
bisher wenig – Speisekarte gibt es keine, auch die Anzahl der Gänge
bleibt offen.
Der erste Gang wird serviert – natürlich von unserem Gastgeber
persönlich – und das Staunen beginnt. Wir essen uns durch zehn Gänge,
durch Maurizios Garten und die umliegenden Hänge, alles typische
ligurische Spezialitäten, die uns vor jedem neuen Gericht stets
ausführlich erklärt werden. Es gibt Feigen, Birnen, selbstgemachte
ravioli mit Walnusspesto, Kaninchen, Wildschwein, Radicchio, Käse,
Süßes. Dazu Hausweine, später natürlich caffè und verschiedene grappe.
Gekocht wird das alles von Maurizios Frau, und der Wirt selbst nimmt
still auf einem Stuhl hinter der Wohnzimmertür Platz und horcht, wann
das Geschirrgeklapper seiner Gäste abklingt und er den nächsten Gang
bringen kann.  Auch als das letzte Geheimnis des Abends – der Preis
des Gelages – gelüftet wird, können wir nur staunen, im positiven
Sinne: man merkt einmal mehr, dass hier Kochen und Bewirten aus Liebe
an der Sache und Freude an den eigenen Produkten, nicht aus
wirtschaftlichem Kalkül, betrieben werden. Das “Au Torciu”, so wünscht
man sich, sollte Geheimtipp bleiben.
Zu tun sollten sie allerdings auch haben.

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Ein Haus in Ligurien

13. Juli 2009 von sommerfrische

In den 60/70er Jahren begann es, daß Deutsche sich ein Ferienhaus in Ligurien zulegten, hauptsächlich an der Riviera di Ponente. Manchmal war das echter Wiederaufbau in verlassenen, verfallenden Dörfern, die unter dem Beifall der Einheimischen so zu neuem Leben kamen.
Nun setzt da, schon seit einiger Zeit, der Generationenwechsel ein.
Mit der Folge, daß ein zunehmendes Angebot an Ferienimmobilien auf den Markt kommt, übrigens durchaus auch von italienischer Seite. Die Käufer kommen inzwischen auch aus anderen Ländern, nicht nur aus Deutschland.
Die Immobilienpreise sind (noch?) phantasievoll, insbesondere in Alassio, das in den eigenen Ohren einen fabelhaften Ruf hat; daß irgendwann Preise dem Markt folgen müssen, leuchtet einem echten Ligurer nur schwer ein; für den kennen Preise immer nur eine Richtung.

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Die längste Fahrradpiste Europas

8. Juli 2009 von sommerfrische

ist auf der ehemaligen Eisenbahntrasse direkt an der ligurischen Küste nun schon teilweise verwirklicht.
Sie soll demnächst von der französischen Grenze bei Ventimiglia bis nach Diano Marina gehen, kurz vor Alassio.
Die Besichtigung bei San Lorenzo zeigt ein aufwendiges Projekt, eine makellose Piste mit rotem Fahrbahnbelag, Beleuchtungen aus poliertem Edelstahl, ebenso wie die Notrufsäulen, zweispurig mit Seitenstreifen für Fußgänger. Eine sehr bequeme, lange Fahrt mit spektakulären Aussichten, immer nahe am Meer.
Einziger Wermutstropfen: einen Teil der Strecke legt man im Tunnel zurück, wie die alte Eisenbahn …

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Zwei Schweizer in Ligurien

von sommerfrische

Wer auf Reisen geht, erkundigt sich über seine Destination am besten bei
Leuten, die dort leben oder die die Region oft bereist haben. Sie wissen, wo
man gut isst, welche Hotels und Pensionen freundlich ist, und sie wissen
auch, wo man beispielsweise einen deutschsprachigen Kinderarzt findet oder
bei wem man Bienenhonig direkt ab Hof kaufen kann.

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