4. September 2010 von sommerfrische
IGC – Instituto Geografico Centrale Wanderkarte 1:50.000 und 1:25.000
Diese italienischen Wanderkartenserien von IGC (Instituto Geografico Centrale) kartieren das Piemont und Ligurien im Maßstab 1:50.000 und 1:25.000. Die Karten verzeichnen ein dichtes Wanderwegenetz (einschl. überregionaler Wanderwege) sowie Schutzhütten und Unterkünfte. Höhenlinien liegen im 50 m Abstand (bei 1:50.000) bzw. 25 m Abstand (bei 1:25.000).
Die Legende liegt in Italienisch, Deutsch, Französisch und Englisch vor.
Kategorie: keine | Kommentieren »
21. Juni 2010 von sommerfrische

Manche Weinberge sind unmenschlich steil und mühsam.
Die Winzer im Schweizer Wallis haben sich ein sinnreiches Hilfsmittel konstruiert – möglicherweise kommt das auch aus Amerika. Auf einer aufgeständerten Schiene fährt Zahnradgetrieben eine kleine Zugmaschine, mit Lastenanhängern für den Transport von Weinernte – und Menschen. Die Fahrt geht langsam, überwindet aber beachtliche Steigungen, Sitzplätze gibt es nicht.
Kategorie: keine | Kommentieren »
2. Juni 2010 von sommerfrische
Italien und seine Regionen pflegen die Erinnerung an ihre Auswanderer in anderen Zeiten. Zum Beispiel nach Argentinien. Viele, sehr viele Italiener verliessen im 19. und 20 Jahrhundert die karge Heimat, um sich in der Neuen Welt zu behaupten. Ihre Fähigkeiten und Traditionen verschmolzen mit anderem, („como in Argentina – wie in Argentinien!“, kommentierte ein zurückgekehrter Enkel italienisches …), der Großstadt-Slang von Buenos Aires besteht zu guten Teilen aus italienischen Dialekten, die Musik des Landes ist auch italienisch geprägt.
Kategorie: keine | Kommentieren »
31. Mai 2010 von sommerfrische
abgekürzt schlicht „si“ – „ja“.
Das ist ein emotionales Motto – und auch der Name einer Unternehmung, die quer durch Italien Hilfestellung bei der Auswahl von Feriendomizilen bieten will und verschiedenste Objekte vermittelt.
Kategorie: keine | Kommentieren »
15. Mai 2010 von sommerfrische
Touristen mit 4 Beinen – turisti a 4 campe. Hunde und mehr.
Tiere am Strand, das ist in Italien etwas problematischer als vielleicht in anderen Ländern. Um die Möglichkeiten ein wenig genauer zu beschreiben, gibt es eine neue website: www.turistia4zampe.it, eine spezifische Strandsuche für Ligurien liefert Ergebnisse und Details sogar für Alassio, Finale Ligure, Pieta Ligure …
Kategorie: keine | Kommentieren »
8. Mai 2010 von sommerfrische
Schwierigkeiten, die eine Reise beeinträchtigen, können immer auftreten, Autopannen, Unklarheiten mit Hotels, falsche Informationen, beliebige sonstige Probleme.
“In bocca al lupo” ist der italienische Spruch, der ausdrücken soll, Derartiges möge einem nicht widerfahren, “in den Rachen des Wolfes”.
Kategorie: keine | Kommentieren »
1. Mai 2010 von sommerfrische
Öffentlicher Internetzugang und wlan und hotspots sind in Italien, wenigstens in Ligurien, heute noch eher spärlich und teuer. Und den eigenen deutschen Provider zu nutzen, läuft auch rasch in die Euros.
Hier ein Hinweis, der Kosten sparen helfen kann: eine SIM-Karte für Italien, gemietet oder eigen …
Kategorie: keine | 1 Kommentar »
von sommerfrische
Seit einer Reihe von Jahren ist der Kassenbon (Scontrino) bei jedem Kauf ist eine ernsthafte Angelegenheit in ganz Italien. Um die Steuerehrlichkeit zu befördern, wurde der Kunde zum Helfer der Behörden ernannt.
Man darf ihn, gleich ob in der Bar, im Laden, der Pizzeria oder im Souvenirladen, nicht an der Kasse liegen lassen. Er muss eingesteckt werden, wenn auch nur für kurze Zeit, denn vor der Tür des Ladens kann die Finanzpolizei stehen, um zu kontrollieren, ob der Umsatz auch registriert wurde. Fehlt der Scontrino, kann es eine Geldbuße geben. Nach wenigen Metern kann man den Bon dann aber entsorgen …
Seit einer Reihe von Jahren ist der Kassenbon (Scontrino) in Italien bei jedem Kauf eine ernsthafte Angelegenheit. Um die Steuerehrlichkeit zu befördern, wurde der Kunde zum Helfer der Behörden ernannt.
Kategorie: keine | Kommentieren »
von sommerfrische
Die “Farinata” ist eine der bescheidenen Köstlichkeiten Liguriens. Wenn man Glück hat, findet man in den Städtchen ein bescheidenes Lokal, das die Farinata tagsüber ständig frisch anbietet. Angesagt ist das um 11 morgens oder um5 Uhr am Nachmittag.
Man kann sie auch selber herstellen (deutsche Versionen weiter unten):
Kategorie: keine | Kommentieren »
30. März 2010 von sommerfrische
wurde 1993 ausgerufen:
Principauté de Seborga * Principato di Seborga
Fürstentum Seborga * Княжество Себорга
Sovereign State since 954 AD, Principality since 1079, Own currency since about 1630, Mint since 1666.
Savoys’ private Protectorate 1729/1749-1798,1814-1946, never annexed nor annexable by Italy, Institutions refounded 1963/1995
Soweit die eigene website.
Kategorie: keine | Kommentieren »
27. März 2010 von sommerfrische
Kategorie: keine | Kommentieren »
25. März 2010 von sommerfrische

das ist in Italien eher die Ausnahme, schrieb ich in einem früheren Eintrag.
Die Frage taucht jedoch immer wieder auf, und der Markt folgt den Bedürfnissen. Ein findiger Ligurer hat das Thema umgedreht und bietet auf sehr italienische Weise einen “Hundestrand” an:
Kategorie: keine | Kommentieren »
von FM
Wer die kurvenreiche Fahrt in die Hügel oberhalb von Imperia auf sich
nimmt, kann Glück haben und in Pietrabruna landen. Ein von der Zeit
nahezu unberührtes, intaktes mittelalterliches Dörfchen, eingebettet
in Olivenhaine, meist still und menschenleer. Nur ein paar Katzenaugen
beobachten unseren Weg durch enge, verwinkelte Gässchen zum einzigen
Restaurant des Ortes.
Hier muss man am Vortag einen Tisch vorbestellen. Warum? Weil der Wirt
des “Au Torciu” – nennen wir ihn Maurizio – seinen Gästen persönlich
die Haustür aufsperrt und sie in ein Speisezimmer führt, in dem nur
zwei Tische stehen, davon nur einer mit vier Plätzen gedeckt. Wir sind
die einzigen Besucher und wissen außer dem Namen des Restaurants
bisher wenig – Speisekarte gibt es keine, auch die Anzahl der Gänge
bleibt offen.
Der erste Gang wird serviert – natürlich von unserem Gastgeber
persönlich – und das Staunen beginnt. Wir essen uns durch zehn Gänge,
durch Maurizios Garten und die umliegenden Hänge, alles typische
ligurische Spezialitäten, die uns vor jedem neuen Gericht stets
ausführlich erklärt werden. Es gibt Feigen, Birnen, selbstgemachte
ravioli mit Walnusspesto, Kaninchen, Wildschwein, Radicchio, Käse,
Süßes. Dazu Hausweine, später natürlich caffè und verschiedene grappe.
Gekocht wird das alles von Maurizios Frau, und der Wirt selbst nimmt
still auf einem Stuhl hinter der Wohnzimmertür Platz und horcht, wann
das Geschirrgeklapper seiner Gäste abklingt und er den nächsten Gang
bringen kann. Auch als das letzte Geheimnis des Abends – der Preis
des Gelages – gelüftet wird, können wir nur staunen, im positiven
Sinne: man merkt einmal mehr, dass hier Kochen und Bewirten aus Liebe
an der Sache und Freude an den eigenen Produkten, nicht aus
wirtschaftlichem Kalkül, betrieben werden. Das “Au Torciu”, so wünscht
man sich, sollte Geheimtipp bleiben.
Zu tun sollten sie allerdings auch haben.
Kategorie: keine | Kommentieren »
13. Juli 2009 von sommerfrische
In den 60/70er Jahren begann es, daß Deutsche sich ein Ferienhaus in Ligurien zulegten, hauptsächlich an der Riviera di Ponente. Manchmal war das echter Wiederaufbau in verlassenen, verfallenden Dörfern, die unter dem Beifall der Einheimischen so zu neuem Leben kamen.
Nun setzt da, schon seit einiger Zeit, der Generationenwechsel ein.
Mit der Folge, daß ein zunehmendes Angebot an Ferienimmobilien auf den Markt kommt, übrigens durchaus auch von italienischer Seite. Die Käufer kommen inzwischen auch aus anderen Ländern, nicht nur aus Deutschland.
Die Immobilienpreise sind (noch?) phantasievoll, insbesondere in Alassio, das in den eigenen Ohren einen fabelhaften Ruf hat; daß irgendwann Preise dem Markt folgen müssen, leuchtet einem echten Ligurer nur schwer ein; für den kennen Preise immer nur eine Richtung.
Kategorie: keine | Kommentieren »
8. Juli 2009 von sommerfrische
ist auf der ehemaligen Eisenbahntrasse direkt an der ligurischen Küste nun schon teilweise verwirklicht.
Sie soll demnächst von der französischen Grenze bei Ventimiglia bis nach Diano Marina gehen, kurz vor Alassio.
Die Besichtigung bei San Lorenzo zeigt ein aufwendiges Projekt, eine makellose Piste mit rotem Fahrbahnbelag, Beleuchtungen aus poliertem Edelstahl, ebenso wie die Notrufsäulen, zweispurig mit Seitenstreifen für Fußgänger. Eine sehr bequeme, lange Fahrt mit spektakulären Aussichten, immer nahe am Meer.
Einziger Wermutstropfen: einen Teil der Strecke legt man im Tunnel zurück, wie die alte Eisenbahn …
Kategorie: keine | Kommentieren »
von sommerfrische
Wer auf Reisen geht, erkundigt sich über seine Destination am besten bei
Leuten, die dort leben oder die die Region oft bereist haben. Sie wissen, wo
man gut isst, welche Hotels und Pensionen freundlich ist, und sie wissen
auch, wo man beispielsweise einen deutschsprachigen Kinderarzt findet oder
bei wem man Bienenhonig direkt ab Hof kaufen kann.
Kategorie: keine | Kommentieren »
1. Juni 2009 von sommerfrische
In der UNESCO-Liste des Welterbes hat Ligurien immerhin zwei Einträge, und die sind charakteristisch genug:
- Kulturlandschaft Portovenere und Cinque Terre (K/1997)
- Le Strade Nuove und Palazzi dei Rolli in Genua (K/2006)
Wenn man sich in diese Zeugen der Vergangenheit (und Gegenwart!) vertiefen möchte, hier eine subjektive Empfehlung für ein Stand-Quartier:
- Locanda di Palazzo Cicala neben dem Dom mitten in der Altstadt Genuas (gehoben trotz der bescheidenen Bezeichnung Locanda – Gasthof);
- Levanto, ein beschauliches Städtchen, das sich gerne Tor zu den Cinqueterre nennt, um an deren Ruf zu partizipieren. Dort finden sich die verschiedensten Hotels, auch Ferienwohnungen bieten eine vernünftige Alternative.
Kategorie: keine | Kommentieren »
von Gast
Um Italien und seine Einwohner besser kennen zu lernen, kommt man nicht daran vorbei, Italienisch zu lernen. Denn mehr als Ciao, un caffè per favore und Grazie! lernt man in einem Italienurlaub meist nicht. Und sobald man sich von den Touristenrouten entfernt, wird man merken, dass man mit Englisch oft nicht weiterkommt, sodass die Konversation auf Zeichensprache beschränkt bleibt.
Es gibt viele Möglichkeiten, den Urlaub mit einem Italienischkurs zu verbinden und anschließend seine neu erlernten Kenntnisse zu erproben. Am effektivsten sind Sprachreisen nach Italien, wenn man während des Sprachkurses in einem Privathaushalt wohnt. So hat man auch nach Ende des Sprachkurses noch die Möglichkeit an seinem Italienisch zu feilen, bei einem gemeinsamen Mittagessen oder Abends bei einer guten Flasche Chianti.
Nach dem Italienischkurs muss man sich dann nur noch entscheiden, an welchen schönen Orten Italiens die Sprachkenntnisse vertieft werden sollen.
Abschrecken lassen sollte man sich dabei nicht von den Dialekten, die in Italien weit ausgeprägter sind als in Deutschland. Obwohl die einzelnen Regionen sehr unterschiedliche Sprachausprägungen aufweisen, bemühen sich die Italiener um eine deutliche Aussprache, wenn sie auf einen Fremden zu tun haben. Jeder Italiener spricht neben seinem Dialekt auch die Hochsprache.
Und so kommt man aus seinem Urlaub nicht nur mit gesunder Bräune und Oliven im Gepäck nach Hause, sondern außerdem mit einer neuen Sprache bzw. mit einem aufgefrischten Italienisch.
Kategorie: keine | Kommentieren »
26. April 2009 von sommerfrische
Die europäische Auswanderung nach Argentinien kam zum guten Teil aus Italien, aus Neapel und Süditalien vor allem, und aus Ligurien.
Das argentische spanisch, sagt man, sei das italienischte. Allerdings wohl eher dialekt-geprägt, als von der Hochsprache. Auch zu Musik und Folklore trugen die Einwanderer ganz unverwechselbar bei.
Der Tango, ein argentinisches Klischee par excellence, hatte gradezu seine italienische Epoche.
Heute ist der Tango ein zweites Mal nach Europa zurückgekehrt.
Die ehemaligen Zentren der Auswanderung, allen voran Neapel und Genua, würdigen die historischen Verbindungen nach Argentinien durch kulturelle highlights, in individueller Initiative der Tangueros, mit tatkräftiger Hilfe der Gemeinden.
Kategorie: keine | Kommentieren »
23. April 2009 von sommerfrische
Die Süddeutsche Zeitung hat ihrer Ausgabe vom 21.4.2009 eine gut gelungene Broschüre “Ligurien” von 24 Seiten beigelegt. Die ersetzt spielend so manchen einfacheren Reiseführer:
“… Generell gehört das Wort Schnelligkeit aber nun wirklich nicht zum Standard-Vokabular in den Cinque Terre. Wer die weitaus weniger frequentierten Pfade ins Hinterland hinaufsteigt, sollte sich Zeit nehmen – vor allem für Verschnaufpausen …”
” … die schwarz-weiß gestreifte und vor Jahren renovierte Kathedrale San Lorenzo, die – typisch Genua – ohne großes Trara mitten in der Altstadt auftaucht, Kunstliebhabern jedoch wegen der interessanten romanisch-gotischen Stilkombination die Freudentränen in die Augen treibt …”
“… Keine Einschränkungen? Doch. Generell kann ich den August nicht empfehlen – was freilich für viele europäische Regionen gilt. Rund um Ferragosto … ist ganz Italien auf den Beinen, dann platzt vor allem die Küste aus den Nähten. Die Parkplatzsuche wird zur Hölle, an den Stränden herrscht dichtes Gedränge, in den Restaurants muss man anstehen. Horror. Da hilft nur die Flucht ins Hinterland. Und das ist alles andere als eine schlechte Alternative …”
Kategorie: keine | Kommentieren »