caffè Kaffee café coffee

9. Juli 2007 von sommerfrische

Latte macchiato, caffè macchiato, macchiato caldo, macchiato freddo, der oder die latte, cappuccino, cappuccio, lungo oder ristretto, caffè latte, dann die verschiedenen Methoden und Theorien des “corretto”, mit Alkohol korrigiert, decaf (ohne Coffein), Tassenformate, mit panna (Schlagsahne) – die US-Amerikaner erklären neidlos die Italiener als die Snobs des Kaffees.
Auch wenn sich Intellektuelle in San Franzisco anheischig machen, Retter und Erneuerer der globalen Kaffeekultur zu sein, sortenrein und mit hoher Kennerschaft die Kaffees dieser Welt zu pflegen.
Und mehr kommerziell als missionarisch (oder umgekehrt?) Standard-Shops in der ganzen Welt eröffnet werden.
Einer rannte verzweifelt durch das Städtchen, in dem seine Ferienwohnung war. Da war keine deutsche Kaffeemaschine – zur Erbitterung des Feriengastes konnte er dort und in weiterer Umgebung auch keinen dt. Kaffeefilterautomaten erwerben.
Ernsthafter: der “caffè” (”Kaffä”) in Ligurien ist gut. Manche Handelsmarken gibt es auch in Deutschland (wenn man auch zweifeln darf; die sind vermutlich für den deutschen Markt verändert, wie die Klamotten von Benetton, Olivenöl und manch anderes).
Wie der Kaffee wird, hängt auch vom Wasser ab, (und vom Wetter, behauptete ein barista). Je weiter man in Italien nach Süden kommt, umso besser wird der caffè, am besten ist er in Palermo. Dem barista dort von seinen Bohnen etwas abzuschwatzen, bringt jedoch überhaupt nichts. Der sizilianische caffè ist nicht transportabel …

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