Die Ligurer und ihr Geld

16. Juli 2007 von sommerfrische

Es kann es durchaus passieren, daß ein Kellner auf die Frage nach Feuer eine halbvolle Schachtel Streichhölzer bringt und gönnerhaft erklärt, “die können Sie behalten, die hat ein Gast hier gelassen.” Alle Ligurer lachen herzlich bei der Erzählung der Episode, und erklären, ja ja, das sei typisch!
(wir sind halt geizig …)
Verblüffen kann man den homo ligurus vulgus durch ein unvermutetes Geschenk, auf so etwas ist er nicht gefaßt, wenn es keinen ersichtlichen Anlaß gibt – und er wird es nicht vergessen. Man hat sich dann einen Freund gemacht.

Doch ist viel Vermögen vorhanden. Das zeigt sich manchmal in Orten auch im Hinterland. So kann es sein, daß eine öffentlich-politische Anschubfinanzierung ein verfallendes historisches Ortszentrum rettet, auch mit Mitteln aus Brüssel, warum nicht; – und in der Folge auch die Privaten Geld in die Hand nehmen für die Renovierung alter Fassaden und auch der Bausubstanz.
In der Folge muß man dann ja auch was machen mit der neuen Pracht, es ziehen Leute her, die das vorher nie erwogen hätten, Aktivitäten entwickeln sich …
Prominentes Beispiel: Varese ligure, aber auch Isolabona … (ganz abgesehen von Genua.)

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