Alassio hat einen großen Namen

4. August 2007 von sommerfrische

in Italien und italienischen Ohren – ein wenig weniger in Nordeuropa, wo Rentner- und Bustourismus in den sechziger Jahren nicht sehr imagefördernd waren.

Der große Name geht zurück ins 19. Jahrhundert.
Englische Militärs und Kolonialfunktionäre und arrivierte Abenteurer aus Asien und Afrika, dem Commonwealth, Indien und dem ganzen britischen Empire, die nicht mehr nach dem nebligen Albion zurück wollten, entdeckten die Riviera. Damals wurde es in der europäischen Haute Volée chic, den Winter im milden Klima an der tyrrhenischen Küste zu verbringen. Und dank der neuartigen Eisenbahn kam man da auch einigermassen hin.

Zeugnis davon sind eine Reihe auch heute noch imposanter Villen auf halber Höhe, die heißen dann z.B. Pamela. Oder das Casino von Sanremo (= San Remo). Oder die botanischen Gärten Hanbury an der französischen Grenze.

Alassio hat einen großen Namen: Italiener bezahlen für eine drei Zimmerwohnung als Ferienwohnung an der Straße zum Hafen in der Hochsaison auch 2000 Euro (pro Woche!), und dann hat man technisches Felsgeröll als Strand / Ufer – allerdings mit schönem Blick auf die Bucht von Alassio und das Capo Mele, übers Meer …

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