Saturday night and sunday morning

12. August 2007 von sommerfrische

Ganz trendabhängig ist irgendwo/irgendwann eine location plötzlich „in“ – das ist noch nicht mal eine location, sondern ein Straßenstück mit 1,5 discos und entsprechenden Ausschankeinrichtungen.
Das kann die grobfichtene Strandbar im borgo X sein, oder der alte Hafen von Y oder …
Da fährt man dann hin von weither, Samstags im Hochsommer, steht bis 3 Uhr morgens herum, wenn man jünger als 18? 25? 32? ist, die Jungs cool, die Mädels genau so, aufgebrezelt nach der jeweiligen Ansage.
Es wird viel geredet und gelacht, nicht wirklich viel getrunken, von irgendwoher Musik. Manche erwischen dennoch etwas Alkohol, doch allenfalls eine kleine Rempelei, am Hafen drunten, keine Angst, alles strikt intern, die Polizei regelt den Verkehr.
In Andalusien ist das alles viel heftiger.

Der Discobetreiber ist ein Freund oder „cognato“ („irgendwie versippt“) eines grade politisch Mächtigen im Stadtrat … die Anwohner beklagen sich, und sind machtlos.

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