Wasserkocher & co.

1. März 2008 von sommerfrische

Man hat so seinen lieben Gewohnheiten, wie man sein Frühstück gestaltet oder sonstwas.
Kaffee ist in jedem Land etwas anderes, und so kommt es gelegentlich zu Konflikten, wenn man wenigstens in seinem Feriendomizil seinen heimischen Filterkaffee herstellen will.
Italien kennt das Verfahren nicht oder nur vom Hörensagen, nur in ausgesprochen Tourismus-orientierten Situationen wird das angeboten. Und nur wenige Ferienwohnungen verfügen über einen Filterkaffee-Automaten, den man auch kaum irgendwo kaufen kann. Und wenn man den denn findet, sollte man seinen Kaffee mitgebracht haben, weil die deutschen Geschmacksvarianten (Röstungen / Sorten) vor Ort nicht zu haben sind.
Auch einen elektrischen Wasserkocher sucht man meist vergebens; schon weil das Kochen mit Strom teuer ist, und man Wasser auch in einem kleinen Kochtopf auf dem Gasherd erhitzen kann. Und Toaster sind auch nicht weit verbreitet.

Vielleicht hängt das, wie Beleuchtungsgewohnheiten, auch am Energieverbrauch.
Die meisten Wohnungen haben einen elektrischen Anschluß, der auf 3 Kw beschränkt ist, einfach weil bis zu dieser Grenze ein günstiger Verbrauchstarif berechnet wird. Wenn man den überschreitet (neuer Antrag an den Versorger), wird der Strom wesentlich teurer – nur Wohlhabende leisten sich das, schon gar in einem Zweithaus, für das nochmal Abschreckungszuschläge genommen werden. Damit wird oft genug auch ein Geschirrspüler zum Problem – zusammen mit einer Waschmaschine ist dann die Sicherung überlastet …

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