Monte Faudo

7. April 2009 von sommerfrische

Das ist ein prominenter Berg im Hinterland von Imperia. Der ist nicht nur als Berg prominent, der Name steht auch für Ereignisse der Zeitgeschichte.

Jedes Jahr am 1. Mai ist in Dolcedo der Start zum legendären Monte Faudo Berglauf. Auf der Piazza in Dolcedo geht es auf die 14 km lange Strecke mit 1.000 Höhenmetern. Der Rekord liegt bei ca. 1 Stunde und 30 Minuten.

So die eine Feststellung. Aber, es scheint mehrere legendäre Ereignisse zu geben.

Hier ein weiteres:

41. Marathon zum Monte Faudo, Imperia 14. Juni 2009
7.45 Town Hall Meeting
9,00 Start
10,30 – 12,00 Ankunft
12,00 Mittagessen (Picnic)
14,00 Preisverleihung

Der Name Marathon, mit dem die Veranstalter im Jahr 1968 ihren Lauf getauft haben, heute einer der bekanntesten in Europa, sollte nicht täuschen. Es ist kein klassischer Lauf in der Ebene, 42.195 km, sondern ein äußerst anspruchsvolles Berg-Rennen; ca. 24.900 km von der Küste auf asphaltierter Straße, hinauf auf 1149 m zum pre-alpinen Monte Faudo. Harte Anstrengung, die den Namen „Marathon“ rechtfertigt.

Route
Piazza della Vittoria Imperia – Viale Matteotti – Via Cascione – Via Martiri della Libertà – Via Caramagna – Dolcedo – Santa Brigida – Passo Veina – Gipfel des Monte Faudo.

Terrain
Asphalt – Sandstraßen – kiesige Bergwege. Der große Höhenunterschied, die vielen Steigungen, der Übergang von maritimen zu Gebirgsbedingungen und schließlich die Distanz, machen den Lauf zu einer der ehrgeizigsten und umkämpftesten internationalen Veranstaltungen. Nur Sportler mit guter Vorbereitung können das Rennen bewältigen.

Organisation
Olio Carli in Porto Maurizio.

Hinweise
Empfohlen werden „Marathon“-Schuhe, mit geeigneten Profilsohlen für gute Bodenhaftung, speziell für die schwierigsten Pisten, leichte Kleidung, Woll-Shirts, Sonnenschutz. Erfrischungen (Santa Brigida), heiße Getränke und Wasser. Notwenig dann ein Wechsel der Bekleidung, die kommt per Auto auf den Gipfel des Monte Faudo.

Man kann das Ganze aber auch weniger spektakulär haben: mit dem Auto hinauf zur Kapelle Santa Brigida (die allein lohnt den Ausflug), dann zu Fuß hinauf, Richtung Casa del Partigiano und weiter … an fast allen Tagen des Jahres ein höchst friedlicher und einsamer Spaziergang.

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