Farinata di ceci

1. Mai 2010 von sommerfrische

Die „Farinata“ ist eine der bescheidenen Köstlichkeiten Liguriens. Wenn man Glück hat, findet man in den Städtchen ein bescheidenes Lokal, das die Farinata tagsüber ständig frisch anbietet. Angesagt ist das um 11 morgens oder um5 Uhr am Nachmittag.

Man kann sie auch selber herstellen (deutsche Versionen weiter unten):

Ingredienti: farina di ceci  500 gr., 1 litro e mezzo d’acqua, mezzo bicchiere d’olio di oliva, sale, pepe oppure rosmarino, cipollina fresca, foglie di borragine, ecc.
Preparazione: dopo aver posto in un recipiente la farina di ceci, aggiungere a poco  a poco un litro e mezzo d’acqua, rimestando continuamente per non creare grumi; aggiustare di sale e porre a riposare per almeno 4 ore.
Togliere con un cucchiaio la schiuma che si sara’ formata in superficie e mescolare con cura. Versare in una teglia mezzo bicchiere d’olio, cospargendolo bene su tutta la superficie. A questo punto rovesciare sopra il composto, rimestando in continuazione, finche’ non abbia assorbito interamente l’olio. Mettere la teglia in un forno gia’ caldo a 200 gradi.
Appena sfornata,  spolverizzatela di pepe oppure di foglioline fresche di rosmarino o anche di boragine o di cipolla tagliata finissima. Tagliatela a pezzi a forma di losanga direttamente negli teglia e servitela bollente.
Zu deutsch:
Zutaten: 500gr Erbsenmehl, 1 1/2 l Wasser, 1/2 Becher Olivenöl, Pfeffer oder Rosmarin, frische Zwiebeln, auch Borretsch (Gurkenkraut) …
Mehl in einen Behälter geben, unter ständigem Rühren, damit sich keine Klumpen bilden, langsam das Wasser zugeben; Salz zugeben und mindestens 4 Stunden ruhen lassen.
Mit einem Löffel den Schaum, der sich auf der Oberfläche gebildet hat, abschöpfen und vorsichtig umrühren. Ein halben Becher Öl in eine Form geben (für Traditionalisten: aus schwerem Kupfer, A.d.Ü.) ung gut verteilen. Den Mehlbrei unter ständigem Umrühren zugeben, bis das Öl vollständig aufgenommen ist. Die Form in einen auf 200 Grad vorgeheizten Herd stellen.
Sobald di Farinata durchgebacken ist, mit Pfeffer oder Rosmarinblättern oder auch Boretsch überstreuen, zerteilen und heiß servieren.
Bei einem deutschen Koch liest sich das so:
Zutaten: 300gr. Kichererbsenmehl, 2 Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Olivenöl – Extra Vergine, 1 groblöchriges Sieb
In einem Topf 1 Liter Wasser mit Salz aufsetzen. Sobald es lauwarm ist vorsichtig das Kichererbsenmehl mit einem Holzlöffel hinein rühren und auf niedriger Flamme weiter rühren, rühren und rühren. Es werden sich bestimmt Klümpchen bilden aber das ist überhaupt kein Problem, denn mit einer anderen Schüssel und dem Sieb kann man die Kichererbsenbrühe durchsieben und die Klümpchen so auflösen. Wieder in den Topf tun und rühren, rühren und rühren. Die ganze Prozedur wird man vielleicht noch zweimal während der ersten halben Stunde wiederholen müssen aber dann nicht mehr, sondern nur mehr rühren, rühren und nochmals rühren. Langsam wird die Brühe zu einer immer festeren Kreme. Nochmals mit Salz abschmecken – und dann die Finger davon lassen, denn es schmeckt an dem Punkt schon recht gut – und noch eine andere halbe Stunde weiter rühren. Es müsste jetzt tatsächlich die Konsistenz eines dicken feinen Pürees haben. Noch etwas Olivenöl darüber …Ingredienti: farina di ceci  500 gr., 1 litro e mezzo d’acqua, mezzo bicchiere d’olio di oliva, sale, pepe oppure rosmarino, cipollina fresca, foglie di borragine, ecc.

Preparazione: dopo aver posto in un recipiente la farina di ceci, aggiungere a poco  a poco un litro e mezzo d’acqua, rimestando continuamente per non creare grumi; aggiustare di sale e porre a riposare per almeno 4 ore.

Togliere con un cucchiaio la schiuma che si sara’ formata in superficie e mescolare con cura. Versare in una teglia mezzo bicchiere d’olio, cospargendolo bene su tutta la superficie. A questo punto rovesciare sopra il composto, rimestando in continuazione, finche’ non abbia assorbito interamente l’olio. Mettere la teglia in un forno gia’ caldo a 200 gradi.

Appena sfornata,  spolverizzatela di pepe oppure di foglioline fresche di rosmarino o anche di boragine o di cipolla tagliata finissima. Tagliatela a pezzi a forma di losanga direttamente negli teglia e servitela bollente.

Zu deutsch:

Zutaten: 500gr Erbsenmehl, 1 1/2 l Wasser, 1/2 Becher Olivenöl, Pfeffer oder Rosmarin, frische Zwiebeln, auch Borretsch (Gurkenkraut) …

Mehl in einen Behälter geben, unter ständigem Rühren, damit sich keine Klumpen bilden, langsam das Wasser zugeben; Salz zugeben und mindestens 4 Stunden ruhen lassen.

Mit einem Löffel den Schaum, der sich auf der Oberfläche gebildet hat, abschöpfen und vorsichtig umrühren. Ein halben Becher Öl in eine Form geben (für Traditionalisten: aus schwerem Kupfer, A.d.Ü.) und gut verteilen. Den Mehlbrei unter ständigem Umrühren zugeben, bis das Öl vollständig aufgenommen ist. Die Form in einen auf 200 Grad vorgeheizten Herd stellen.

Sobald di Farinata durchgebacken ist, mit Pfeffer oder Rosmarinblättern oder auch Boretsch überstreuen, zerteilen und heiß servieren.

Bei einem deutschen Koch liest sich das so, mit viel Rühren:

Zutaten: 300gr. Kichererbsenmehl, 2 Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Olivenöl – Extra Vergine, 1 groblöchriges Sieb

In einem Topf 1 Liter Wasser mit Salz aufsetzen. Sobald es lauwarm ist vorsichtig das Kichererbsenmehl mit einem Holzlöffel hinein rühren und auf niedriger Flamme weiter rühren, rühren und rühren. Es werden sich bestimmt Klümpchen bilden aber das ist überhaupt kein Problem, denn mit einer anderen Schüssel und dem Sieb kann man die Kichererbsenbrühe durchsieben und die Klümpchen so auflösen. Wieder in den Topf tun und rühren, rühren und rühren. Die ganze Prozedur wird man vielleicht noch zweimal während der ersten halben Stunde wiederholen müssen aber dann nicht mehr, sondern nur mehr rühren, rühren und nochmals rühren. Langsam wird die Brühe zu einer immer festeren Kreme. Nochmals mit Salz abschmecken – und dann die Finger davon lassen, denn es schmeckt an dem Punkt schon recht gut – und noch eine andere halbe Stunde weiter rühren. Es müsste jetzt tatsächlich die Konsistenz eines dicken feinen Pürees haben. Noch etwas Olivenöl darüber …

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