Wasser und Feuer

1. Februar 2012 von sommerfrische

Dramatische Zeitungsbilder aus Ligurien im Herbst 2011: Überschwemmungen, zerstörte Autos und Ortschaften, Genua unter Wasser.
Das hat anscheinend zu einiger Verunsicherung in der deutschen Wahrnehmung über die aktuellen Zustände dort geführt.

Betroffen waren die Gegenden östlich von Genua, bis weit in die Toskana. In Ligurien hauptsächlich die 5terre, die Cinqueterre, die berühmten „Fünf Dörfer“.
Wirklich längerfristig beeinträchtigt sind Monterosso und Vernazza. Dort führten die enormen Niederschläge zu massiven Erdrutschen bis mitten in die bebauten Zonen.
Beides sind handwerklich gebaute Orte, und handwerklich müssen sie wieder aufgebaut werden. Und das braucht viel Zeit und Mühe, schwere Baumaschinen nutzen dort überhaupt nichts, würden nur noch mehr zerstören.

Corniglia und Manarola und Riomaggiore (und Lévanto und die übrige Riviera di Levante) sind wie sie waren.

Oberhalb von Riomaggiore gab es nur Tage vor den Unwettern Waldbrände – wäre das Wasser nur früher gekommen …

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