1. Juni 2009 von Gast
Um Italien und seine Einwohner besser kennen zu lernen, kommt man nicht daran vorbei, Italienisch zu lernen. Denn mehr als Ciao, un caffè per favore und Grazie! lernt man in einem Italienurlaub meist nicht. Und sobald man sich von den Touristenrouten entfernt, wird man merken, dass man mit Englisch oft nicht weiterkommt, sodass die Konversation auf Zeichensprache beschränkt bleibt.
Es gibt viele Möglichkeiten, den Urlaub mit einem Italienischkurs zu verbinden und anschließend seine neu erlernten Kenntnisse zu erproben. Am effektivsten sind Sprachreisen nach Italien, wenn man während des Sprachkurses in einem Privathaushalt wohnt. So hat man auch nach Ende des Sprachkurses noch die Möglichkeit an seinem Italienisch zu feilen, bei einem gemeinsamen Mittagessen oder Abends bei einer guten Flasche Chianti.
Nach dem Italienischkurs muss man sich dann nur noch entscheiden, an welchen schönen Orten Italiens die Sprachkenntnisse vertieft werden sollen.
Abschrecken lassen sollte man sich dabei nicht von den Dialekten, die in Italien weit ausgeprägter sind als in Deutschland. Obwohl die einzelnen Regionen sehr unterschiedliche Sprachausprägungen aufweisen, bemühen sich die Italiener um eine deutliche Aussprache, wenn sie auf einen Fremden zu tun haben. Jeder Italiener spricht neben seinem Dialekt auch die Hochsprache.
Und so kommt man aus seinem Urlaub nicht nur mit gesunder Bräune und Oliven im Gepäck nach Hause, sondern außerdem mit einer neuen Sprache bzw. mit einem aufgefrischten Italienisch.
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26. April 2009 von sommerfrische
Die europäische Auswanderung nach Argentinien kam zum guten Teil aus Italien, aus Neapel und Süditalien vor allem, und aus Ligurien.
Das argentische spanisch, sagt man, sei das italienischte. Allerdings wohl eher dialekt-geprägt, als von der Hochsprache. Auch zu Musik und Folklore trugen die Einwanderer ganz unverwechselbar bei.
Der Tango, ein argentinisches Klischee par excellence, hatte gradezu seine italienische Epoche.
Heute ist der Tango ein zweites Mal nach Europa zurückgekehrt.
Die ehemaligen Zentren der Auswanderung, allen voran Neapel und Genua, würdigen die historischen Verbindungen nach Argentinien durch kulturelle highlights, in individueller Initiative der Tangueros, mit tatkräftiger Hilfe der Gemeinden.
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23. April 2009 von sommerfrische
Die Süddeutsche Zeitung hat ihrer Ausgabe vom 21.4.2009 eine gut gelungene Broschüre “Ligurien” von 24 Seiten beigelegt. Die ersetzt spielend so manchen einfacheren Reiseführer:
“… Generell gehört das Wort Schnelligkeit aber nun wirklich nicht zum Standard-Vokabular in den Cinque Terre. Wer die weitaus weniger frequentierten Pfade ins Hinterland hinaufsteigt, sollte sich Zeit nehmen – vor allem für Verschnaufpausen …”
” … die schwarz-weiß gestreifte und vor Jahren renovierte Kathedrale San Lorenzo, die – typisch Genua – ohne großes Trara mitten in der Altstadt auftaucht, Kunstliebhabern jedoch wegen der interessanten romanisch-gotischen Stilkombination die Freudentränen in die Augen treibt …”
“… Keine Einschränkungen? Doch. Generell kann ich den August nicht empfehlen – was freilich für viele europäische Regionen gilt. Rund um Ferragosto … ist ganz Italien auf den Beinen, dann platzt vor allem die Küste aus den Nähten. Die Parkplatzsuche wird zur Hölle, an den Stränden herrscht dichtes Gedränge, in den Restaurants muss man anstehen. Horror. Da hilft nur die Flucht ins Hinterland. Und das ist alles andere als eine schlechte Alternative …”
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20. April 2009 von sommerfrische
Für die Planung eines Ligurien-Urlaubs empfehlen sich – neben Insidertipps von privaten Urlaubern – immer noch die einschlägigen Reiseführer. Hier findet man in aller Regel umfassende Übersichten über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Für aktuelle Reisenews aus Ligurien sind aber auch spezielle Reisenews-Webseiten eine gute Ergänzung.
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10. April 2009 von sommerfrische
Il Giornale, nicht ganz “Die Welt” Italiens, titelt: “Sanremo, Berlusconi und Apicella mit einem neuen Lied”
“Die Liebe gibt es”, “Wenn ich dich verliere” und “Musik”. Das sind die Titel von drei neuen Liedern, vierhändig geschrieben von Silvio Berlusconi und dem napolitanischen Liedermacher Mariano Apicella. Allerdings nur eines davon wird der “Cavaliere” bei seinem Auftritt auf der Bühne des Hotels Ariston vortragen.
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8. April 2009 von sommerfrische
Die “Settimana Santa” in Ceriana ist ein sehr altes, weitbekanntes Oster-Ritual, ein Ereignis mit einmaligem musikalischen und spirituellen Stellenwert in der religiösen Tradition Liguriens.
Der Ablauf in diesem Jahr:
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7. April 2009 von sommerfrische
Das ist ein prominenter Berg im Hinterland von Imperia. Der ist nicht nur als Berg prominent, der Name steht auch für Ereignisse der Zeitgeschichte.
Jedes Jahr am 1. Mai ist in Dolcedo der Start zum legendären Monte Faudo Berglauf. Auf der Piazza in Dolcedo geht es auf die 14 km lange Strecke mit 1.000 Höhenmetern. Der Rekord liegt bei ca. 1 Stunde und 30 Minuten.
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von sommerfrische
Für Wanderlustige sicherlich eine sehr lohnenswerte Orientierungshilfe.
Aufgeteilt in 35 Touren sehr unterschiedlichen Anspruchs eröffnet sich ein breites Panorama des ligurischen Hügellandes, vom französisch-italienischem Grenzland am Tal des Roia bis zu den Marmorbergen der nördlichen Toskana. Selbst um Genua kann man herum wandern und überraschende Einblicke in die Vergangenheit finden.
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8. Januar 2009 von sommerfrische
Der Bau der Eisenbahn von Genua nach Frankreich im 19. Jahrhundert bedeutete einen Entwicklungssprung für das westliche Ligurien – die Riviera di Ponente.
Rosen für das winterlichen München und aristokratische Touristen an der Riviera oder der Côte d’Azur …
Die Streckenführung damals folgte technischen und wirtschaftlichen Zwängen, lange Abschnitte der Küstenlinie wurden zur Eisenbahntrasse, manche historische Orte beeinträchtigt, viel urbanistische Rücksicht nach heutigen Vorstellungen wurde dabei nicht genommen.
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2. Januar 2009 von sommerfrische
Öffentlicher Zugang zum Internet ist in Italien und Ligurien eher selten und sehr beschränkt, was die Öffnungszeiten angeht, und teuer (auch 6 Euro und sogar mehr), hotspots existieren praktisch nicht.
Der Zugang der Wahl heute (2009) ist vermutlich, sich einen USB UTMS Stick zu besorgen und zusammen mit einer prepaid SIM Karte zu verwenden.
Das gibt es in jedem Telefonieladen, die man auch in kleineren Städten findet. Stichwort Chiavetta internet, oder dsl mobile …
Je nach Angebot bezahlt man für die hardware 50 oder 79 Euro, den Betrag bekommt man als surf-bonus gutgeschrieben, die SIM-Karten leben 1 Jahr, wenn sie nicht nachgeladen werden.
Mit einem derartigen equipment kommt man derzeit für weniger als 1 Euro/Stunde Verbindung ins Internet.
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8. September 2008 von sommerfrische
Was man im Buchhandel oder auch bei den einschlägigen Internet Portalen an (deutschen) Reiseführern über Ligurien erhalten kann, ist einigermassen überschaubar.
Anmerkung: das Internet bietet seit ein paar Jahren eine neue, höchst schätzenswerte Möglichkeit, vieles, was der normale Buchhandel nicht liefern kann, antiquarisch (und zu teilweise auch recht vorteilhaften Preisen) doch noch zu finden. Das kommt dann sogar bequem ins Haus.
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8. Juli 2008 von sommerfrische
… aber nicht einfach. Das gilt fast in jeder Hinsicht.
5terre oder Cinque Terre oder cinqueterre, die fünf Dörfer, das bezeichnet einen dramatischen Küstenabschnitt, wie es am Mittelmeer wohl wenig andere gibt.
Das ganze ist wenige Kilometer lang, von wenigen Menschen bewohnt. Einerseits die schwierige Steilküste, andererseits die Schönheit der mit unendlicher Geduld gebauten und gepflegten Terrassenlandschaft, bekannt die Zitronen, der Wein. Schwer zugänglich das Meer, weit der Blick bis Portofino, gelegentlich bis Alassio und Korsika.
Bis zum Bau der Eisenbahn kam man da nur per Boot oder über höchst beschwerliche Fußpfade hin. Die Zugänge per Straße sind kaum einige Jahrzehnte alt, für einen Besuch ist das Auto absolut ungeeignet … man benutzt den Zug als S-Bahn, oder besser das Schiff.
Wenn man ankommt, in einem der kleinen Orte, da drängeln sich die verschiedensten Völkerschaften, sogar die via d’amore verlangt Eintritt, man versteht nicht, was daran so attraktiv sein soll. Je weiter nach oben man steigt, desto schöner wird die Welt, man beginnt zu sehen, was mit dem berühmtesten Geheimtipp Italiens gemeint ist. Aber das kostet mehr Anstrengung, als die meisten aufbringen wollen. Und es steht keineswegs an jeder Ecke ein Wirtshaus.
Der “parco nazionale” mit seinem spiritus rektor Bonanini hat Mittel organisiert, Informations-Einrichtungen für den Tourismus geschaffen, Ranger eingestellt, Wege markiert und gerettet, eine cinqueterre card mit allerlei Vergünstigungen etabliert, ein Paten- und Partnerschaft Programm initiert, das die alten Terrassen und ihre Mauern bewahren will, und müht sich um die Wasserqualität des küstennahen Meeres …
Nennenswerte touristische Infrastruktur gibt es nur in Monterosso, im wesentlichen mit Pensionsbetrieb, sonst außer den gelegentlich aufdringlichen Zimmervermietern eher wenige Übernachtungs-Möglichkeiten; doch findet man in jedem der Dörfer ein Zimmer oder Appartement – mit viel Glück auch ein Haus irgendwo in den Hängen.
Abendliches Leben findet man im wesentlichen in Monterosso und sommers in Riomaggiore, ansonsten kehrt nach dem überbordenden Ausflugsbetrieb tagsüber bald Ruhe ein.
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26. März 2008 von sommerfrische
ein Versuch, eine untaugliche politische Klasse loszuwerden.
Italiens Politik versinkt im Chaos. Jetzt muss das Ausland helfen. Ein Appell des Starkomikers und außerparlamentarischen Oppositionsführers Beppe Grillo.
Beppe Grillo, übersetzt in der Zeit
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20. März 2008 von sommerfrische
Kleiner Restaurantführer für Garlenda, Castelbianco und Umgebung
Ligurien ist bekannt für eine gute und leicht bekömmliche Küche, die vor allem viel Obst, Gemüse, gutes Olivenöl und wenig Schweinefleisch, dafür Wild (Wildschwein, Reh, Hase) sowie Fisch verwendet.
Was die Restaurants betrifft, gilt leider: am Meer isst man meistens teuer und nicht immer besonders gut, während man im Hinterland (entroterra) manche Restaurants findet, die typische ligurische Gerichte zu akzeptablen Preisen servieren. Die folgende Auswahl ist willkürlich, alle Angaben beziehen sich auf 2006.
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17. März 2008 von sommerfrische
Das Magazin “MountainBIKE” – schreibt im März 08: Ligurien-trails, 15 Grad und Sonne satt – das Traumziel für anspruchsvolle Tourenbiker.
Als Reisezeit wird Mai empfohlen – da ist es allerdings schon deutlich wäremer …
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10. März 2008 von sommerfrische
Italiener mokieren sich nach einem Besuch Korsikas (ehedem italienisch) gerne darüber, wie die Franzosen den Namen des Ortes Porto, ihr Pórto aussprechen: Portó.
Ein noch prominenteres Beispiel: Mónaco (italienisch) – Monáco (deutsch) – Monacó (französisch), der Stadtstaat zwischen Italien und Frankreich.
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6. März 2008 von sommerfrische
Christoph Hennig schreibt nicht nur sehr schöne Reiseführer (und veranstaltet immer wieder ausgesuchte Wanderreisen in verschiedenen Regionen Italiens, auch in Ligurien).
Er reflektiert auch die modernen und neuesten Entwicklungen des Tourismus und der einschlägigen Literatur. Ein Beispiel.
In fünfzig Jahren hat sich das wahrlich weit gewandelt: ein “altes” Beispiel
Dazu noch google earth und webcams …
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1. März 2008 von sommerfrische
Das ist eine kleine Falle: um eine Ortschaft oder anderes leichter zu lokalisieren, ist man leicht verlockt, einen entsprechenden link auf maps.google.com zu setzen.
Nun nutzt Google das zugrundeliegende Kartenmaterial per Lizenzvereinbarung. Ein nicht nur privater Service ist damit teuer.
Aus den aktuellen Google faqs für den service:
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von sommerfrische
Man hat so seinen lieben Gewohnheiten, wie man sein Frühstück gestaltet oder sonstwas.
Kaffee ist in jedem Land etwas anderes, und so kommt es gelegentlich zu Konflikten, wenn man wenigstens in seinem Feriendomizil seinen heimischen Filterkaffee herstellen will.
Italien kennt das Verfahren nicht oder nur vom Hörensagen, nur in ausgesprochen Tourismus-orientierten Situationen wird das angeboten. Und nur wenige Ferienwohnungen verfügen über einen Filterkaffee-Automaten, den man auch kaum irgendwo kaufen kann. Und wenn man den denn findet, sollte man seinen Kaffee mitgebracht haben, weil die deutschen Geschmacksvarianten (Röstungen / Sorten) vor Ort nicht zu haben sind.
Auch einen elektrischen Wasserkocher sucht man meist vergebens; schon weil das Kochen mit Strom teuer ist, und man Wasser auch in einem kleinen Kochtopf auf dem Gasherd erhitzen kann. Und Toaster sind auch nicht weit verbreitet.
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20. Januar 2008 von sommerfrische
in den frühen 70ger Jahren, die ersten Deutschen kauften in verlassenen Weilern im ligurischen Hinterland verfallende Häuser und begannen, sie wieder bewohnbar zu machen.
Poggio B. war ein kleiner Weiler, schon hinter der ersten Hügellinie, vielleicht fünfzig aneinander gebaute Häuser, in denen noch 30 Menschen lebten, nicht alle mehr ganz komplett. Man hatte Haus und Garten und Oliven und Holz und Kleintiere und Wein, alles, nur (fast) kein Geld. Manchmal kam der Fisch-Händler herauf, mit dem Fahrrad, auf dem Gepäckträger ein paar Kilo Sardinen, die den allgemeinen Speiseplan bereicherten.
Tatkräftige Hilfe bot Remo, Mini-Bauunternehmer im Nachbartal und Instanz für alles. Er war weit über dem Rentenalter, jeden Tag mit seinem Esel unterwegs, unermüdlich aber ohne stress tätig. Er verachtete alle, die sich zur Ruhe gesetzt hatten, war stolz auf seinen Bauern-Wein (wenn der auch eine gewisse Tendenz zum Essig zeigte), verwahrte die Schlüssel für die Deutschen und bezahlte deren Stromrechnungen und Grundsteuern.
Olivo war ein einfacher Olivenbauer. Er lebte mit Maria in Poggio B., ein Sohn war an die Küste gegangen und betrieb dort eine Pizzeria. Maria war die Grande Dame der Fraktion, mit immer gepflegtem weißem Haar. Sie war verantwortlich für das (einzige) Telefon, das die Gemeinde zum allgemeinen Nutzen in ihrem Haus installiert hatte, und hatte auch einen Fernseher, der immer lief und niemanden interessierte, war dazu Verteilungsstelle für die Post. Außen an dem Haus war ein Ofen, der zum Brotbacken diente. Ein Fest war es, wenn Maria dort eine torta pasqualina herstellte, Brotteig und Artischocken, Mangold, Eier, Öl … Jeden Tag zog Olivo mit seinem Esel in die Hügel, brachte Gemüse und Holz, wenn er auch anfing, über allerlei Zipperlein zu klagen. Es stellte sich später heraus, daß er zu Kriegszeiten in die Berge gegangen war – als Partisan. Das hinderte ihn nicht, mit der nächsten Generation gut Freund zu werden. (Ihr wärt auch Partisan geworden, erkärte er …)
Irgendwann verbesserte die Gemeinde die Straße, einige Ladungen Beton befestigten den Weg. Dort konnte man zu Weihnachten Tisch und Stühle hinaus stellen und festlich in der Sonne tafeln.
Das war auch die Zeit der Olivenernte. Mit Olivo und Esel ging es in die Terrassen, mit Stöcken und Netzen, mühsame Arbeit. Viele hundert Kilo Oliven, mit Schaufel und Gitter Frucht und Blätter trennen, schnell schnell in die Ölmühle damit. Gnädig verkaufte Olivo von den selbstgeernteten Oliven. Eine Beladung für das frontoio sind 12 “Maße”, das ist ca. 150 Kilo. In Säcken, und die verlieren schon unter dem eigenen Gewicht kostbares Öl. Am Ende sind das dann vielleicht 35 kg Öl, die “sansa” (das was übrig bleibt), dient zu heizen. Der Pkw für den Transport roch noch monatelang nach Oliven …
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