Ceriana

369 m Meereshöhe, ca. 1.300 Einwohner



Ceriana

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Ceriana ist einer jener unwahrscheinlich auf eine Bergschulter geklebten Orte, die teilweise seit der Antike das Landschaftsbild in Ligurien mit bestimmen. Von seinem felsigen Hügel dehnt es sich ins Val Armea aus, umgeben von Olivenhainen, Gemüsegärten und Weinbergen, Pinien und Kastanien.
Wohl zuerst Gründung einer römischen Familie, im Mittelalter dann mit San Remo verbunden, widersetzte es sich lange der Vorherrschaft Genuas. Erst spät, 1350, kam das strategische Bollwerk an die regionale Supermacht, "Genova, la superba".

Unterhalb des heutigen Ortes entstand um 1150 die Pfarrkirche S. Pietro (heute S. Spirito), eine der wichtigsten romanischen Kirchen Liguriens. Weitere Kirchen prägen das Stadtbild und die Umgebung, die Pfarrkirche S. Pietro e Paolo, Oratorien ("della Visitazione", "Santa Marta", "Santa Caterina"), die Wallfahrtskirche "Madonna della Villa" und ihre Via crucis. Charakteristisch für Ceriana sind die Veranstaltungen der settimana santa, der Karwoche, und anderer religiöse Feste im Laufe des Jahres.

In den schmalen Gassen, den "carrugi", scheint man noch ins Mittelalter einzutauchen, steinern, eng an eng die Häuser. Doch hat einer aus Ceriana den Hochofenmantel erfunden, ein anderer entwickelte den ersten Kunststoff und wurde Nobelpreisträger für Chemie ...

Im Ort ist alle für den täglichen Bedarf notwendige Infrastruktur vorhanden, Trattorien; zur Küste wenig östlich von San Remo sind es 13 km.
Die Täler Valle Armea und Valle Argentina bieten schönste Tourenmöglichkeiten bis hinauf in die Seealpen; da und dort wie auch in der Nähe von Ceriana kann man in den kleinen Flüssen auch baden.

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